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Viele Zittauer haben eine hohe emotionale Bindung an die Stadt und das Umland von Zittau. 93 Prozent der Befragten geben an, dass ihnen die Stadt und das Umland sehr am Herzen liegt. Das sind noch einmal 5 Prozent mehr als im regionalen Durchschnitt.
Viele Zittauer sind stolz auf ihre Region. Die am häufigsten genannten Aspekte sind dabei die Landschaft bzw. das Zittauer Gebirge (50 Prozent), die Tourismus- und Freizeitangebote (16 Prozent) sowie Kultur, Geschichte und Traditionen (13 Prozent). 11 Prozent nennen die Zittauer Innenstadt und 10 Prozent das Dreiländereck.
Die meisten Zittauer sind zufrieden mit ihrer persönlichen Lebenssituation (83 Prozent). Die Zufriedenheit liegt damit etwas höher als in der Lausitz insgesamt (79 Prozent).

Etwas mehr als ein Drittel der Zittauer ist unzufrieden mit der Situation in der Region (38 Prozent). Das sind 10 Prozent mehr als im Durchschnitt der Lausitz insgesamt (28 Prozent). Die Hälfte der Zittauer schaut pessimistisch in die Zukunft der Region (52 Prozent). Auch dieser Anteil ist in Zittau höher als in der Lausitz insgesamt (37 Prozent).
80 Prozent der Befragten nennen die Nähe zu Freunden als positiven Faktor. Die Nähe zu Familie und Freunden ist auch der wichtigste Grund für die Rückkehr in die Region.
89 Prozent nennen attraktive Naherholungsmöglichkeiten als relevantes Merkmal für die Lebensqualität. Das sind im Vergleich zur Lausitz insgesamt 12 Prozent mehr.
67 Prozent schätzen das Angebot an Kulturveranstaltungen. Auch das sind im Vergleich zur Region insgesamt 10 Prozent mehr.
Den gleichen Unterschied sehen wir bei den Freizeitangeboten: 63 Prozent halten die Freizeitangebote für attraktiv, das sind wiederum 10 Prozent mehr als in der Region insgesamt.
Die Lebensqualität ist der am häufigsten genannte Grund für Zuzug (66 Prozent).
Die Hochschule strahlt aus: 68% halten die Hochschullandschaft für ein wichtiges Strukturmerkmal. Das sind 24 Prozent mehr als in der Lausitz insgesamt.
Für 57 Prozent der Befragten sind niedrige Lebenshaltungskosten ein wichtiges Merkmal für die Lebensqualität in der Region. Das sind 23 Prozent mehr als im regionalen Durchschnitt. Die Lebenshaltungskosten sind der zweitwichtigste Grund für Zuzug (64 Prozent).
Knapp die Hälfte der Befragten (48 Prozent) geben an, mehrmals im Jahr in Hrádek n.N. zu sein; 39 Prozent sind mehrmals im Jahr in Liberec. 57 Prozent der Zittauer Erwerbstätigen haben ausländische Kollegen.
41 Prozent der Befragten sehen das Thema Wirtschaft und Arbeit als größte Herausforderung. Nur 24 Prozent sind zufrieden mit dem Angebot an Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Das sind 14 Prozent weniger als im Durchschnitt der Lausitz insgesamt. 17 Prozent der Zittauer sind zufrieden mit ihren Löhnen. Das sind 6 Prozent weniger als in der gesamten Region. Das Thema „Wirtschaft, Arbeit und Ausbildung“ ist der insgesamt stärkste Grund für die Wegzugsbereitschaft.
28 Prozent der Menschen in Zittau und Umland sehen den Wegzug und die Überalterung als größte Herausforderung an. 13 Prozent der Bevölkerung sehen einen Wegzug innerhalb der nächsten 2 Jahre als Option an.
16 Prozent der Zittauer Bevölkerung sehen in der Gesundheitsversorgung die größte Herausforderung. Nur 23 Prozent der Menschen sind zufrieden mit der Gesundheitsversorgung. Das sind immerhin 14 Prozent weniger als im regionalen Durchschnitt.
24 Prozent der Zittauer betrachten die Belebung der Innenstadt als größte Herausforderung. Nur 25 Prozent der Bevölkerung sind zufrieden mit der Leistungsfähigkeit der Kommune. Das sind 11 Prozent weniger als im Durchschnitt der Region. Allerdings sind 40 Prozent zufrieden mit den digitalen Angeboten der Verwaltung, was wiederum 4 Prozent mehr sind als in der Lausitz insgesamt.
14 Prozent der Zittauer sehen die größte Herausforderung beim Thema Infrastruktur (Straßen, ÖPNV). Nur 37% sind zufrieden mit der Straßenanbindung und den Straßen, was immerhin 17 Prozent weniger sind als im regionalen Durchschnitt. 34 Prozent der Befragten sind zufrieden mit dem ÖPNV — ein Minus von 7 Prozent im Vergleich zur Lausitz insgesamt.

Immerhin knapp drei Viertel der Bevölkerung (70 Prozent) kennen das Projekt „Gewerbegebiet Dreiländereck“. Knapp 60 Prozent signalisieren ihre Unterstützung für das Projekt.
Ähnlich sieht es mit der Bekanntheit der Gästecard aus: 72 Prozent kennen das Projekt und 58 Prozent unterstützen das Vorhaben.
Beim Projekt „Green Zitty 2035+“ liegt der Bekanntheitsanteil bei 44 Prozent. XX Prozent unterstützen die Idee.

58 Prozent der Zittauer lesen ab und zu oder regelmäßig die gedruckte Ausgabe des Stadtanzeigers. 19 Prozent lesen die digitale Ausgabe. 47 Prozent der Nicht-Nutzer haben zumindest Interesse an der digitalen Ausgabe.
Der Zittau-Monitor ist eine für die Stadt Zittau repräsentative Bevölkerungsbefragung, die 2025 erstmalig durchgeführt wurde. Befragt wurden knapp 600 Personen, die in Zittau gemeldet sind. Die Stichprobe wurde maßgeblich auf Basis des Einwohnermelderegisters gezogen und entspricht in der Zusammensetzung der Zittauer Bevölkerung nach Alter, Geschlecht, Wohnort und Bildungsniveau. Der Zittau-Monitor wurde im Auftrag der Stadt Zittau von den Machern des Lausitz-Monitors - Stefan Bischoff (MAS Partners) sowie Jörg Heidig und Viktoria Klemm (Prozesspsychologen) - erstellt.

Der LausitzMonitor ist ein Projekt von Stefan Bischoff (MAS Partners) und Jörg Heidig (Prozesspsychologen). Mit der Studie möchten die Projektpartner der Öffentlichkeit belastbare Fakten zur Stimmung in der Region und zu den Meinungen zum Strukturwandel und zur Zukunft der Lausitz liefern.

Stefan Bischoff
MAS Partners
Marienplatz 1
04103 Leipzig

Dr. Jörg Heidig
Prozesspsychologen
Brennereiweg 1
02906 Quitzdorf am See