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Der Lausitz-Monitor im Spiegel regionaler Zeitungen

Die Lausitzer Rundschau hat unsere Ergebnisse in einem längeren Text mit dem Titel Wie viel Lust haben die Lausitzer auf den Wandel? dargestellt und kommentiert. Zudem wurde unsere Studie in der Sächsischen Zeitung aufgegriffen. Dort finden Sie auch ein ausführliches Interview zu der Frage, welche Schlussfolgerungen wir aus den Ergebnissen unserer Studie ziehen. 

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Beim LausitzMonitor geht es vor allem um den Strukturwandel und die Zukunft der Lausitz. Wir haben aber auch nach den Meinungen der Lausitzer zu weiteren, mitunter kontrovers diskutierten Themen gefragt. Die Sächsische Zeitung brachte am 17.04.2020 einen Artikel mit der Überschrift: Lausitzer befürworten Abschuss von Wölfen. Unsere diesbezüglichen Ergebnisse im Einzelnen: 

Das bisweilen kontrovers diskutierte Thema „Wölfe“ spielt aus Sicht der Lausitzer nur eine periphere Rolle. Die Befragten wurden bezüglich einer Liste von Themen (Kohleausstieg, medizinische Versorgung, Infrastruktur, Digitalisierung usw.) gebeten anzugeben, wie wichtig ihnen das jeweilige Thema ist. Der Wolf nahm den letzten Platz noch hinter Zuwanderung ein. Konkret nach dem Umgang mit der Lausitzer Wolfspopulation gefragt, sprechen sich knapp zwei Drittel der Lausitzer (62 Prozent) für eine aktiv gemanagte Wolfsquote aus. Ein Drittel (33 Prozent) ist dafür, den Wolf komplett in Ruhe zu lassen, während sich nur ein sehr geringer Teil (4 Prozent) generell gegen den Wolf positioniert.

Lesen Sie hier eine Reaktion auf den Artikel in der SZ bzw. unsere diesbezüglichen Befragungsergebnisse auf der Seite Wölfe-Fakten bei Facebook.

Studiensteckbrief

Unsere repräsentative Online-Befragung untersucht das Meinungsbild der Lausitzer Bevölkerung zum Strukturwandel infolge des Kohleausstiegs und erforscht u.a. Probleme, Erfolgsfaktoren, Auswirkungen und Zukunftsstrategien, welche die Lausitzer für sich und die Region sehen. Darüber hinaus werden Interesse und Beteiligungsbereitschaft der Bürger am Wandlungsprozess erfasst. Die Studie ist als Langzeitmonitor angelegt und wird jährlich wiederholt. 

In der ersten Welle der Befragung im Februar 2020 wurden 523 Personen in den zur Lausitz gehörenden Gebietskörperschaften in Brandenburg und Sachsen befragt.

  • Zusammenfassung
  • MAS Partners
  • Prozesspsychologen
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Zusammenfassung

Mehr als zwei Drittel der Lausitzer befürworten tief greifenden Strukturwandel: 69 % der Lausitzer sind der Meinung, dass ein tief greifender Strukturwandel in der Region notwendig ist. Knapp die Hälfte (49 %) lehnt den Kohleausstieg ab. 67 % sind unentschieden, wenn man sie fragt, ob der Wandel erfolgversprechend oder zum Scheitern verurteilt ist. Ein reichliches Viertel (26 %) sieht den Wandel erfolgversprechend, während nur 7 % sagen, dass der Wandel zum Scheitern verurteilt ist.

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Der Daten-Spezialist

Stefan Bischoff ist geschäftsführender Gesellschafter bei MAS Partners und Strategieberater auf Grundlage von Studien und Sekundärdaten.

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Der Psychologe

Dr. Jörg Heidig ist Organisationspsychologe, Buchautor und Speaker. Er ist Geschäftsführer und Inhaber der Prozesspsychologen GmbH.

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Fragen
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Zielgruppen
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523
 
Befragte

Sie haben Interesse an einer Online-Präsentation der Studienergebnisse?

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Wie funktioniert die Methodik im Lausitz-Monitor?

Der Lausitz-Monitor wird als repräsentative Online-Befragung erhoben. Die Befragten werden in einem mehrstufigen Verfahren für die Umfrage gewonnen. Grundlage ist ein professionelles Marktforschungspanel, welches mehrere hunderttausend Teilnehmer in Deutschland umfasst. Die Teilnehmer in diesem Panel wurden aktiv rekrutiert und werden für die Teilnahme an der Umfrage incentiviert. Für den Lausitz-Monitor werden in einem zweiten Schritt ausgewählte Personen aus diesem Panel angeschrieben. Die Zusammensetzung der Stichprobe ist dabei so gewählt, dass sie beispielsweise in den Merkmalen Alter, Geschlecht, Bildung und Region der Grundgesamtheit entspricht. In einem dritten Schritt werden die Ergebnisse schließlich nach weiteren soziodemografischen Faktoren und Wertehaltungen der Befragten gewichtet, um Verzerrungen zu korrigieren und Manipulationen zu verhindern.


Wie aussagekräftig sind Online-Interviews?

Seit der Verbreitung des Internets hat sich auch in der Markt- und Sozialforschung die Methode der Online-Befragung als wichtigste Erhebungsmethode etabliert. Etwa 45 Prozent der quantitativen Interviews der wichtigsten Institute in Deutschland wurden 2018 per Online- oder Mobile-Befragung durchgeführt. Als zweithäufigste Methode wurde das Telefoninterview mit 28 Prozent der Interviews eingesetzt (Quelle: ADM e.V.).

Für die Aussagekraft der Ergebnisse ist entscheidend, wie viele Menschen erreicht werden können und wie viele sich tatsächlich an einer Umfrage beteiligen, wenn sie angesprochen werden. Befragungen in eng umgrenzten Regionen wie der Lausitz, zudem im vorwiegend ländlichen Raum, stellen für die Meinungsforschung eine enorme Herausforderung dar, sowohl hinsichtlich der Machbarkeit und Repräsentativität der Studien als auch der effizienten Umsetzung der Umfragen.

Telefonische Umfragen werden zunehmend schwieriger umzusetzen, da Ausstattung und Erreichbarkeit der (jungen) Zielgruppen schlechter wird. In den neuen Ländern und Berlin besaßen 2018 nur noch 81 Prozent der Haushalte einen Festnetz-Anschluss, Tendenz sinkend. Mobilfunkstichproben sind in kleinen Regionen nicht wirtschaftlich, da keine Vorwahlen als Filter fungieren. Dagegen sind schon 91 Prozent der Haushalte mit einem Internetanschluss ausgestattet (Statistisches Bundesamt 2018).

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Der LausitzMonitor ist ein Projekt von Stefan Bischoff (MAS Partners) und Jörg Heidig (Prozesspsychologen). Mit der Studie möchten die Projektpartner der Öffentlichkeit belastbare Fakten zur Stimmung in der Region und zu den Meinungen zum Strukturwandel und zur Zukunft der Lausitz liefern.

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Stefan Bischoff

MAS Partners

Marienplatz 1
04103 Leipzig


Tel.: +49 341 25 07 05 00
E-Mail: info_at_maspartners.de
Internet: www.maspartners.de

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Dr. Jörg Heidig

Prozesspsychologen

Untermarkt 19
02826 Görlitz


Tel.: +49 174 68 55 023
E-Mail: heidig_at_prozesspsychologen.de
Internet: www.prozesspsychologen.de